Unsere Geschichte

Das die Bestrebungen der Wohnungsbaugenossenschaften in volkswirtschaftlicher, gesundheitlicher und sozialer Hinsicht die allergrößte Bedeutung haben, steht heute für jeden objektiv Denkenden außer Frage. Ebenso zweifellos ist aber auch, daß die Segnungen dieser Genossenschaften noch viel weiteren Kreise unseres Volkes zuteil werden können und müssen. So dankbar in dieser Beziehung die moralische und tatkräftige Unterstützung durch staatliche und kommunale Behörden anzuerkennen ist, so bleibt doch der größte Teil der Arbeit der Selbsthilfe überlassen. Es erscheint also notwendig, dass die Wohnungsbaugenossenschaften ihren Einfluss immer mehr verstärken, ihr Tätigkeitsfeld immer mehr und für Ihre Ideen in immer weiteren Schichten der Bevölkerung Verständnis und Interesse erwecken.

Auszug aus: Das Eigenheim Zentral-Organ für die Baugenossenschaften Deutschlands vom 15. Juni 1905

Dr. Aloys Wittrup

Dem Gründer und verdienstvollen Förderer der Gemeinnützigen Baugenossenschaft e.G.m.b.H. Rheinberg Herrn Prälat Dr. Aloys Wittrup in Dankbarkeit gewidmet.

Vorstand / Aufsichtsrat
Rheinberg, den 2. April 1939

Unsere Gründungsgenossen

Christian Sattler, Kaufmann

Heinrich Schick, Tierarzt

Hubert Underberg, Kaufmann

Dr. Heinrich Schmitz, Arzt

Dr. Karl Boytinck, Arzt

Carl Reiffen, Schornsteinfeger

Aloys Wittrup, Kaplan

Wilhelm Börgmann, Wirt

Theodor Gödden, Kaufmann

Stadtgemeinde Rheinberg

Josef Specken, Wirt

Leopold Gombertz, Kaufmann

Max van Gember, Kaufmann

Theodor Maas, Kaufmann

Wilhelm Rienen, Wirt

Gottfried Heger, Bauwerksmeister

Josef Röll, Bürgermeister

Gerhard van Gember, Kaufmann

Oskar Stappen, Apotheker

Jacob Dimmers, Metzgermeister

1904

Gründung der Genossenschaft (Gemeinnützige Baugenossenschaft eGmbH in Rheinberg)

Mit der Industrialisierung der Region im 19. Jahrhundert wuchs auch in Rheinberg der Bedarf an Wohnungen. Die Initiative zur Gründung einer Wohnungsgenossenschaft, deren Mitglieder bereit waren zur Selbsthilfe zu greifen, um die Wohnungsnot zu beseitigen, ergriffen u. a. Kaplan Aloys Wittrup, der auch lange Jahre im Vorstand der Genossenschaft aktiv tätig war und Bürgermeister Roll.

Sitz der Geschäftsstelle: Großer Markt 1 in Rheinberg.

Die Bautätigkeit begann an der Alpener Straße mit elf Reihenhäusern, die später im Volksmund die 11 Schillschen Offiziere genannt wurden. Bis zum Ausbruch des ersten Weltkrieges 1914 entstanden weitere Häuser.

1911

Generalversammlung im Jahr 1911

Der Vorsitzende des Aufsichtsrates
Röll, Bürgermeister

1921

Neubau von 9 Mehrfamilienhäuser

An der Fossastraße

Fossastr im Jahr 1921

1924/1926

Neubau von 20 Ein- und Zweifamilienhäuser

An der Xantener Straße und der Fossastraße

Fossastr im Jahr 1921

1939-1945

Wohn- und Gesundheitsregeln

Während des 2. Weltkrieges und auch nach Beendigung des 2. Weltkrieges waren die Lebens- und Hygienebedingungen sehr schlecht und der Bevölkerung mussten Wohn- und Gesundheitsregeln ausgehändigt werden.

Wohn- und Gesundheitsregeln 1939

1943

Verschmelzung der Baugenossenschaft

Verschmelzung der ehemaligen Gemeinnützige Baugenossenschaft eGmbH in Ossenberg mit der Gemeinnützige Baugenossenschaft eGmbH in Rheinberg

Bau weiterer Wohnungen an der Lindenstraße

Nach dem 2. Weltkrieg war die Wohnungsnot besonders gravierend. Zerstörte Häuser mussten wieder bewohnbar gemacht werden und viele Mitglieder verließen die Genossenschaften. Mit der Weltwirtschaftskrise begann auch die Krise beim genossenschaftlichen Wohnungsbau.

Als mit der Währungsreform von 1948 der soziale Wohnungsbau staatlicherseits wieder gefördert wurde, baute die Wohnungsgenossenschaft weitere Wohnungen an der Lindenstraße

1952-1953

Neubau weiterer Zwei- und Mehrfamilienhäuser

Neubau von Zwei- und Mehrfamilienhäuser am Betweg, an der Nikolaus-Palm-Straße und weitere Häuser an der Lindenstraße

Lindenstr. 18-24 - Wohnungsgenossenschaft eG Rheinberg

1953

Einladung zu ordentlicher Mitgliederversammlung

Diese Einladung zur Mitgliederversammlung aus dem Jahr 1953 ist ein echtes Stück Zeitgeschichte. Sie dokumentiert die damalige Tagesordnung und die Weichenstellungen der Genossenschaft mitten in den Jahren des Wiederaufbaus.

EINLADUNG zur ordentlichen Mitgliederversammlung

1955-1956

Neubau von Ein- und Dreifamilienhäusern

An der Gartenstraße, der Kolpingstraße und Berkevoortshofstraße

1957

Neubau von 5 Vierfamilienhäuser

An der ehemaligen Rosenstraße / Königsberger Straße

1960

Neubau von 2 Vierfamilienhäusen

Rosenstr. 14+16 (heutige Fossastr. 31+33)

1960-1969

Neubau weiterer Mehrfamilienhäuser

An der Ritterstraße, Bernburger Straße, Schützenstraße und Fossastraße

1977

Neubau von Mehrfamilienhäusern

Am Zeisigweg 2-6 öffentlich geförderter Wohnraum

1979

75-jähriges Jubiläum Urkunde

Der Wohnraum wurde von 43 Wohnungen vor dem ersten Weltkrieg auf knapp 300 Wohnungen gesteigert

Lindenstr. 18-24 - Wohnungsgenossenschaft eG Rheinberg
Lindenstr. 18-24 - Wohnungsgenossenschaft eG Rheinberg

1981

Umbau und Erweiterung der Verwaltung

Auf der Fossastraße 5

1986

Ausbau Dachgeschoss

Königsberger Straße 9-13,
15+15 A und Fossastraße 31+33 mit jeweils einer Wohnung

1991/1992

Neubau von 12 öffentlich geförderten und 4 freifinanzierten Wohnungen

Mit dem Bau von 12 öffentlich geförderten und 4 freifinanzierten Wohnungen am Zeisigweg 8+10 schufen wir in den Jahren 1991/1992 dringend benötigten Wohnraum in Rheinberg. Ein historischer Zeitungsbericht erinnert an das feierliche Richtfest.

Zeitungsartikel von der Rheinischen Post 1991

1995

Neubau auf dem Zeisigweg

Von 6 öffentlich geförderten und 2 freifinanzierten Wohnungen auf dem Zeisigweg 12

1999-2001

Umbau auf der Lindenstraße

Auf den Abriss der alten Lindenstraße 1–7 in den Jahren 1999/2000 folgte im Jahr 2000 der Neubau von 6 Wohnungen an der Lindenstraße 1 sowie im Jahr 2001 der Neubau von 12 weiteren freifinanzierten Wohnungen an der Lindenstraße 3+5

2003

Abriss Garagenhof Lindenstraße

Auf der Lindenstraße 3+5

2004

Jubiläum & Baumaßnahmen auf der Lindenstraße

Abriss der alten Lindenstraße 9+11 und Neubau von 12 freifinanzierten Wohnungen auf der Lindenstraße 7+9 nebst Tiefgarage.

Zudem haben wir 2004 das 100-jährige Jubiläum gefeiert.

Lindenstr. 18-24 - Wohnungsgenossenschaft eG Rheinberg

2007

Kernsanierung und energetische Sanierung

Von 42 Wohnungen auf der Bernburger Straße 2-10 und der Fossastraße 42+44

2010/2011

Sanierung auf der Fossastraße

Kernsanierung und energetische Sanierung von 36 Wohnungen auf der Fossastraße 31+33 und der Königsberger Straße 9-15a nebst Schaffung von Dachgeschosswohnungen auf der Fossastraße 31+33

2013

Modernisierung von 24 Wohnungen

Auf der Gartenstraße 6-28 sowie Fassadendämmung auf dem Zeisigweg 8-12

2015

Fassadenanstrich

Der Lindenstraße 2-24 sowie die Nikolaus-Palm-Straße 5-11

2016

Fassadenanstrich

Der Häuser auf der Alpener Straße 293-305a und der Vittenbergstraße 7+9/13-23

2017

Fassadensanierung

Auf der Ritterstraße 3

Ritterstr. 3 - Frontansicht – Wohnungsgenossenschaft EG Rheinberg

2019

Kernsanierung und teilenergetische Sanierung

Von 28 Wohnungen auf dem Zeisigweg 2-6

2023/2024

Modernisierung des Hauses Betweg 6

2021-2024

Abriss und Neubau von 12 barrierefreien Wohnungen

Als Niedrigenergiehäuser auf der Lindenstraße 11+13

Lindenstr. 18-24 - Wohnungsgenossenschaft eG Rheinberg
Lindenstr. 18-24 - Wohnungsgenossenschaft eG Rheinberg
Lindenstr. 18-24 - Wohnungsgenossenschaft eG Rheinberg
Lindenstr. 18-24 - Wohnungsgenossenschaft eG Rheinberg

2025

Modernisierung des Hauses Nikolaus-Palm-Straße 11

Im Jahr 2025 wurde das Gebäude an der Nikolaus-Palm-Straße 11 umfassend modernisiert.